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Verladerichtlinie - Anforderungen an Sattelauflieger

Generelle Anforderungen an alle zu verladenden Sattelauflieger

Erlaubt sind kranbare und nicht kranbare Standard-, Mega-, Kühl- und Siloauflieger sowie Schubbodenauflieger nach der StVZO, die die folgend gelisteten Randbedingungen erfüllen:

Technische Voraussetzungen

  • Sattelauflieger benötigen keine Kodifizierung UIC 596
  • EU gültigen Zulassung und gültigen polizeilichen Kennzeichen
  • Ladeeinheiten müssen gem. STVO in einem verkehrssicheren Zustand sein (Räder, Seitenplane und Dachplane, Stützbeine, Rücklichter etc.)
  • Sattelauflieger müssen mit einer absenkbaren Luftfederung ausgerüstet sein
  • Für nicht kodifizierte Planen-Sattelauflieger: Plane muss ein Ladungssicherungszertifikat aufweisen (EN 12642 Code XL)
  • Gesamthöhe, Maximum, abgesenkte Luftfeder 4,0 m
  • Gesamtbreite, Maximum 2,6 m
  • Gesamtgewicht, maximal 37 to
  • Maximale Achslast 9 to
  • Maximale Auflagekraft Königszapfen 12 to

Weitere Voraussetzungen
  • Die vom BAG (Bundesamt für Güterkraftverkehr) publizierten jeweils gültigen Vorschriften zur Ladungssicherung müssen befolgt und eingehalten werden, insbesondere STVO §22 Abs. 1 und die VDI-Richtlinie 2700 „Ladungssicherung"
  • Türen, Seitenplanen und Dachplane müssen ordnungsgemäß verschlossen sein
  • Bei Ladeeinheiten mit Planenaufbauten in Curtainsiderausführung müssen die Schiebeplanen geschlossen und das Spannrohr in der entsprechenden Halterung eingerastet sein
  • Die Spanngurte müssen geschlossen und gesichert sein. Ein beschädigter, jedoch gesicherter Spanngurt je Seite wird nach behelfsmäßiger Sicherung akzeptiert, jedoch darf dieser nicht direkt neben der Riegelstange liegen. Die Sicherung muss in die Vorrichtung eingehängt sein, parallel zum Eckholm verlaufen und darf keine Verbiegungen aufweisen
  • Die Kurbel zur Höhenverstellung der Stützbeine muss an der Ladeeinheiten vorhanden und
    fixiert sein